Wohin mit Dir, meine SPD?

Von Jan Hanse

Jedes Mal, wenn ich im Ernst-Reuter-Haus aus dem Fenster schaue, sehe ich die Staatskanzlei. Den Sehnsuchtsort der Landes-SPD, so nah und doch so fern. Anspruch und Wirklichkeit klaffen bei uns gerade weit auseinander. Wir wollen Verantwortung übernehmen, die Regierungschefin oder den Regierungschef stellen und die Politik prägen, aber werden im gesellschaftlichen Wandel zerrieben. Wir wollen für uns wichtige Punkte umsetzen und verkennen dabei, dass unser Markenkern immer noch wichtig ist, aber die Menschen andere Schwerpunkte setzen. „Wohin mit Dir, meine SPD?“ weiterlesen

“Die neuen Herausforderungen künstlicher Intelligenz annehmen”

Von Angelika Neumann, Plötzky

Die Volksparteien haben nicht nur in Deutschland, sondern auch in allen anderen europäischen Ländern ausgedient, denn das Volk in dem Sinne gibt es nicht mehr, es gibt nur noch die Masse, die zufällig zwar die gleiche Sprache spricht, aber kaum noch Verbindendendes unter der Masse, denn den einen Feind gibt es nicht mehr, gegen den die Masse ankämpfen muss. Früher war klar, auf der einen Seite waren die Arbeiter, auf der anderen Seite die Industriellen, gegen die es die Forderungen durchzusetzen galt, mit dem Ergebnis, dass wir in Deutschland einen sehr hohen sozialen Standard erreicht haben. „“Die neuen Herausforderungen künstlicher Intelligenz annehmen”“ weiterlesen

Gute Arbeit vor Ort kann uns stärken

OV Oberharz verteilt Warnwesten

Von Katrin Bartsch, Oberharz am Brocken

Nach dem Wahlergebnis heißt es für uns, den Kopf nicht in den Sand zu stecken. Auch wir haben bei den Wahlen Stimmen an die AfD verloren. Wichtig ist es uns im Oberharz, dass Basis und Bevölkerung vermehrt wieder den Kontakt zueinander und miteinander finden.  Ebenso, dass unsere Ziele aus dem Wahlprogramm umgesetzt werden.

Häufig ist es schwierig, da selbst kleine Ortsvereine immer mit Entscheidungen aus Berlin auf eine Stufe gestellt werden, auch wenn wir oftmals anderer Ansicht sind. „Gute Arbeit vor Ort kann uns stärken“ weiterlesen

Weitere Stimmen aus der Landes-SPD

Erneut geht  es gleich wieder nur um Figuren und  Strukturen. Wie wäre es mal mit der einzig richtigen Konsequenz: mit den Linken zusammengehen und gemeinsam für das uns prägende Klientel wirken, statt uns hier ständig Konkurrenz zu machen. Mit den dann 25 % sieht man  uns wenigstens wieder.

Bernd Scheidat

 

Viele einfache Bürger können  sich kein besseren Handys oder kein gutes Fahrrad leisten. Flüchtlinge haben die neuesten Smartphones und neue gute Fahrräder. Erklären kann ich das meinen Freunden und Verwandten nicht. Sie verstehen das nicht und wählen aus Protest die AfD. Solche kleinen Ungerechtigkeiten müssen wir regeln, sonst wird es noch weiter abwärts mit uns gehen.

Hartmut Rönnike, Saalekreis

Hinweis der Redaktion: Flüchtlinge erhalten in keinem Fall höhere Leistungen als den Hartz-IV-Regelsatz, häufig sogar deutlich darunter. Gelegentlich verbreiten Rechtsextremisten die Behauptung, dass Flüchtlinge Smartphones vom Staat bekommen. Daran ist aber nichts dran.